20 Jahre VinX

19. Februar 2020

Mit dem letz­ten Jah­res­wech­sel haben wir still und heim­lich ein klei­nes Jubi­lä­um vor­bei­zie­hen las­sen. Im Jahr 1999 hat­ten wir unser ers­tes VinX ver­kauft, anfangs 2000 sind die ers­ten Kun­den live gegan­gen. Wir fei­ern die­ses Jahr also 20 Jah­re VinX.

Gestar­tet also um die Jahr­tau­send­wen­de her­um ist VinX heu­te bei knapp 200 Unter­neh­men aus der Wein- und Geträn­ke­bran­che im Ein­satz. Ten­denz stei­gend. Allein letz­tes Jahr haben etwa 12 Wein- und Geträn­ke­händ­ler VinX neu ein­ge­führt. So viel Neu­kun­den­zu­wachs hat­ten wir noch nie in einem Jahr. Das freut uns aus­ser­or­dent­lich. Es zeugt davon, dass wir auch nach 20 Jah­ren VinX (und übri­gens dem­nächst 40 Jah­ren I-AG) immer noch eini­ges rich­tig zu machen schei­nen.

Nun wol­len wir uns auf die­sen erfreu­li­chen Lor­bee­ren nicht aus­ru­hen. Denn wir wis­sen alle, wo die Tech­no­lo­gie vor 20 bezie­hungs­wei­se 40 Jah­ren stand und in wel­chem Tem­po sie sich allei­ne in den letz­ten 10 Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt hat. Wir kön­nen auch sehr gut erah­nen, in wel­che Rich­tung es die nächs­ten 10 Jah­re gehen wird. Die Welt der Tech­no­lo­gie ist ver­netz­ter und mobi­ler gewor­den. Aber wir ste­hen erst am Anfang. Als Pri­vat­per­so­nen kön­nen wir heu­to schon prak­tisch alles vom Sofa aus ohne Papier­krieg erle­di­gen. Wir spre­chen da von Shop­pen, Rei­se­pla­nung, Rech­nun­gen bezah­len, Steu­er­erklä­run­gen ein­rei­chen und, und, und. Zu hau­se sind wir mobil und ver­netzt. In der Arbeits­welt sieht die Welt noch etwas anders aus.

Auch wenn sich vie­le Unter­neh­men als digi­ta­le Lea­der insze­nie­ren, indem sie behaup­ten, dass ihre Pro­zes­se voll auto­ma­ti­siert ablau­fen, erkennt man bei genaue­rem Hin­se­hen, dass es sich mehr um Schein als Sein han­delt. Teil­pro­zes­se mögen durch­aus auto­ma­ti­siert sein. Über das gan­ze Unter­neh­men betrach­tet, fin­det man aber immer noch mehr manu­el­le als auto­ma­ti­sier­te Pro­zes­se. Der Grund dafür ist ein­fach. Pro­zes­se in Unter­neh­men zu digi­ta­li­se­ren ist hoch­kom­plex. Das beginnt bereits bei inter­nen Pro­zes­sen, sobald man Abtei­lungs­über­grei­fend den­ken muss. Den­ken Sie allei­ne an die Schnitt­stel­le vom Büro zum Lager. Die Auf­ga­ben sind kom­plett unter­schied­lich. Die Men­schen, die in die­sen Abtei­lun­gen arbei­ten, haben völ­lig ande­re Fähig­kei­ten. Wenn man Büro und Lager digi­tal ver­net­zen möch­te, müs­sen zwei ver­schie­de­ne Wel­ten mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Den­ken Sie nun über die Unter­neh­mens­gren­zen hin­aus, wenn Sie Pro­zes­se mit Ihren Lie­fe­ran­ten oder Kun­den auto­ma­ti­sie­ren möch­ten. Jetzt sind nicht nur kom­plett ver­schie­de­ne Auf­ga­ben und Men­schen betrof­fen, son­dern es wer­den auch kom­plett ver­schie­de­ne Sys­te­me ein­ge­setzt. Und dann gibt es auch noch der Gesetz­ge­ber, wel­cher der Zeit immer hin­ter­her­hinkt, wes­halb gewis­se Digi­ta­li­sie­rungs­be­stre­bun­gen den aktu­ell gül­ti­gen Geset­zes­an­for­de­run­gen nicht ent­spre­chen. Wenn man es dann doch geschafft hat, neue Pro­zes­se zu imple­men­tie­ren, wer­den sie nicht so schnell wie­der umge­stos­sen. Zu zeit-, ner­ven- und kos­ten­in­te­siv war die Umstel­lung.

Die Her­aus­for­de­run­gen sind also gege­ben. Das heisst aber nicht, dass die Unter­neh­mens­welt ste­hen bleibt. Sie bewegt sich ein­fach etwas lang­sa­mer als die pri­va­te Welt - und lang­sa­mer als sich so man­che digi­tal affi­ne Per­son wünscht. Wir bei der I-AG haben uns zum Ziel gesetzt, dem Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zess etwas Flü­gel zu ver­lei­hen. Wir wol­len die Pro­zes­se auto­ma­ti­sie­ren, die Kon­flik­te in den Schnitt­stel­len anpa­cken und unse­ren Kun­den zukunfts­ge­rech­te Lösun­gen bie­ten. Wir begin­nen mit unse­rer nächs­ten VinX Ver­si­on, die wir aus aktu­el­lem Anlass VinX 20 tau­fen. Mit VinX 20, wel­che wir ab ca. April 2020 aus­rol­len, dür­fen Sie fol­gen­de Funk­tio­nen erwar­ten:

  • Auto­ma­ti­sier­ter Ver­sand von Rech­nun­gen und Bestel­lun­gen per E-Mail
  • Auto­ma­ti­sier­ter Ver­sand von Bestel­lun­gen via Digi­tal­Drink-Platt­form
  • Tech­no­lo­gi­sche Basis für die Inte­gra­ti­on der mobi­len Appli­ka­tio­nen aus dem Lager

Dar­auf folgt die­ses Jahr unse­re mobi­le Appli­ka­ti­on fürs Lager. Eben­so möch­ten wir eine Lösung für den Ver­sand von E-Rech­nun­gen (nicht zu ver­wech­seln mit E-Mail-Rech­nun­gen) imple­men­tie­ren. Spä­ter fol­gen mobi­le Appli­ka­tio­nen für die Spe­di­ti­on und den Ver­kauf. Sie sehen, uns geht die Arbeit nicht aus.

Neben die­sen grös­se­ren Neue­run­gen wer­den wir auch die QR-Rech­nun­gen bei unse­ren Kun­den imple­men­tie­ren. Zudem wird es für unse­re Spi­ri­tuo­sen­pro­du­zen­ten mit Steuer­la­ger opti­mier­te Aus­wer­tun­gen für die Erfas­sung im Alco-dec geben.

Wir blei­ben dran und hal­ten Sie auf dem Lau­fen­den.

zurück